Wichtel nähen: Süße Deko zu Weihnachten

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Du suchst noch nach einem DIY-Geschenk oder willst Dein Zuhause hübsch dekorieren?
Die süßen Wichtel sind als Türstopper oder Tischdekoration ein hübscher Anblick. Im Handumdrehen sind die kleinen Kerle fertig, die auch prima aus Stoffresten genäht werden können.

Unsere Anleitung Wichtel nähen ist leicht verständlich und auch für Nähanfänger/innen geeignet.

Hinweise zu der Nähanleitung des Wichtel

  • Bei den Schnittteilen ist bereits eine Nahtzugabe von 1 cm enthalten
  • Als Füllung für den Körper eignen sich z.B. Reis, Erbsen, Kirschkerne oder Füllgranulat aus Kunststoff
  • Wenn Du keinen Filz für den Hut zur Hand hast, kannst Du auch Baumwollstoff verwenden, dieser sollte allerdings mit Vlies verstärkt werden, damit er einen guten Stand hat
  • Wenn „rechts auf rechts“ angegeben wird, heißt das, dass beide Stoffteile mit der Motivseite, also der später sichtbaren Seite, übereinander gelegt werden. Gleiches gilt für die Angabe „links auf links“ – nur umgekehrt.
  • Wenn Du für den Wichtelkörper Stoffe verwendest, die stark ausfransen, versäubere die Schnittkanten vor der weiteren Verarbeitung mit der Overlockmaschine oder einem ZickZack-Stich

Materialien, um Wichtel zu nähen

  • Schnittmuster
  • Baumwollstoffe für den Körper und die Nase
  • Filz für den Hut (Alternativ Baumwolle s. Hinweise)
  • Zottelplüsch für den Bart
  • Füllwatte
  • Mind. 200 g Füllmaterial, schwer (s. Hinweise)
  • Stoffschere
  • Stecknadeln/Klipse
  • Schneiderkreide/Stift
  • Nähnadel
  • Reißfestes Garn (z.B. Heftgarn)

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Nähanleitung: Wichtel nähen

Schnittteile zuschneiden

Drucke Dir als Erstes das Schnittmuster aus. Beim Zurechtschneiden der einzelnen Schnittteile ist darauf zu achten, dass du den kleinen Kreis für die Nase erstmal nicht ausschneidest.

Wenn du das Schnittmuster für den Körperboden (großer Kreis) ausgeschnitten hast, lege es auf deinen Stoff und stecke es mit Stecknadeln fest. Dann kannst du den Stoff entlang des Schnittmusters zuschneiden. Anschließend kannst du die Vorlage für die Nase (kleiner Kreis) zurecht schneiden und aus dem passenden Stoff zuschneiden. Das Schnittteil für den Körper benötigst du 5x.

Für den Bart und Hut deines Wichtels kannst du dir dein Schnittmuster ganz einfach selbst erstellen. Zeichne für den Bart ein Dreieck mit abgerundeter Spitze auf, welches in den Längen ca. 12 cm hat. Für den Hut benötigst du zwei gleichgroße Dreiecke mit Seitenlängen von ca. 27 cm. Die ausgeschnittenen Vorlagen kannst du nun wieder auf die dafür vorgesehenen Stoffe (z.B. Zottelplüsch für den Bart) fixieren und ausschneiden.

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Wichtelkörper nähen

Nehme Dir zuerst zwei der fünf Schnittteile für den Körper zur Hand und lege diese rechts auf rechts übereinander. Stecke die Längsseiten mit Nadeln fest und steppe anschließend die beiden Teile mit einer Nahtzugabe von einem halben Zentimeter an der Nähmaschine zusammen.

Verwende für das Zusammennähen einen schmalen Geradstich.

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Klappe die beiden Teile auseinander und stecke danach das dritte Körperteil wie zuvor fest.

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Nähe so nach und nach alle fünf Körperteile zusammen, bis ein Ring entsteht.

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An die untere, größere Öffnung wird im nächsten Schritt der Boden des Wichtelkörpers angenäht. Diesen steckst Du zunächst wieder mit Nadeln rechts auf rechts an den Ring fest.

Danach nähst Du die beiden Teile wieder mit 0,5 cm Nahtzugabe zusammen.

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Wende das Ganze dann auf rechts.


Wichtelkörper füllen

Jetzt kommt Dein Füllmaterial zum Einsatz. Wenn Dein Wichtel als Türstopper dienen soll, muss er sehr schwer sein, damit er jedem Windzug Stand halten kann. In diesem Fall benötigst Du ca. 1 kg schweres Füllmaterial. Hierfür eignet sich z.B. Sand, welchen du vorher am besten in ein Tütchen packst und mit dem Tütchen den unteren Wichtelkörper befüllst.

Soll der Wichtel als Dekoration Deine vier Wände verschönern, benötigst Du lediglich 200 g leichtes Füllmaterial, damit er nicht umkippen kann. Wir nehmen dafür gerne Kirschkerne.

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Nachdem sich im unteren Bereich des Körpers Sand oder Kirschkerne befinden, kannst du den oberen Bereich einfach mit Füllwatte ausstopfen.

Tipp: Um Füllwatte zu sparen, kannst du auch gerne Wollreste oder ähnliches verwenden. Schau dich einfach mal um, was du noch so zuhause hast.

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Nun muss der Wichtelkörper noch verschlossen werden. Dazu nimmst Du nun eine Nähnadel und das reißfeste Garn zur Hand.

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Mit Heftstichen nähst Du jetzt per Hand einmal um die obere Öffnung des Wichtelkörpers und ziehst dann den Faden fest zusammen. Vernähe ihn ordentlich, damit sich die Naht nicht wieder öffnen kann.


Wichtelnase nähen

Für die Nase benötigst Du das passende Schnittteil, Nadel und Faden sowie Füllwatte. Nähe wie zuvor bei der Öffnung des Wichtelkörpers 1x per Hand am Außenrand mit Heftstichen um den Nasenkreis herum.

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Ziehe den Faden leicht zusammen, sodass eine “Schale” entsteht. Fülle anschließend genügend Watte ein, bevor Du die Nase endgültig verschließt und den Faden vernähst.

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Die Nase bringst Du dann mit ein paar Stichen mittig am Wichtelkörper an.

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Bart annähen

Positioniere Deinen Wichtelbart mittig um die Nase und nähe ihn per Hand mit ein paar Stichen an den Ecken rechts und links fest. Verwende dafür ein Garn in der gleichen Farbe wie sie der Bart hat, dann verschwindet die Naht unter den Zotteln.

Der Rest kann locker nach unten hängen und muss nicht angenäht werden.
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Wichtelhut nähen

Als letzten Schritt musst du jetzt noch den Hut für deinen Wichtel nähen. Bevor du dies tust, solltest du dir überlegen, ob bzw. wie du den Hut verzieren möchtest. Vielleicht verwendest du Webband oder möchtest noch Applikationen anbringen – deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

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Lege dann beide Stoff-Schnittteile passgenau rechts auf rechts übereinander und nähe die Seitenkanten mit 0,5 cm Nahtzugabe zusammen.

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Bevor Du den Hut auf rechts wendest, schneide an der oberen Spitze die Nahtzugabe knapp weg, damit sich die Spitze besser ausformen lässt. Wenn du willst kannst du natürlich auch an der Spitze noch eine Bommel oder Glocke annähen.

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Nach dem Wenden kannst Du Deinen Wichtel seinen Hut aufsetzen und tief ins Gesicht ziehen. Wenn Du magst, kannst Du die Wichtelmütze mit ein paar Stichen oder mit Heißkleber befestigen – nötig ist es aber nicht.

Fertig ist Dein putziger Geselle und freut sich auf seinen Einsatz als Türstopper oder süße Weihnachtsdekoration.

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